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Der Ernährungszustand im Alter.

Alte Menschen sind häufig unterernährt. Bei vielen Menschen lassen im Alter sowohl das Geschmacks- und Geruchsempfinden als auch das Hunger- und Sättigungsgefühl nach. Darüber hinaus können Kau- und Schluckfähigkeit beeinträchtigt sein oder körperliche Behinderungen und chronische Krankheiten zu einer Unterversorgung mit Flüssigkeit und Nährstoffen führen. Das erhöht das Risiko: Für gefährliche Krankheiten wie Thrombose, Druckgeschwüre, erhöhte Spannung in den Blutgefäßen oder der Muskulatur bis hin zu Wundheilproblemen und Harnweginfektionen.

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die einzige anerkannte Methode zur Beurteilung des Ernährungszustands. Er wird aus Körpergewicht und Körpergröße errechnet. Aufgrund der alterstypischen Veränderung von Körpergröße und -gewicht werden mit zunehmendem Alter höhere BMI Werte als wünschenswert angesehen. Parallel dazu ist es sinnvoll, den Gewichtsverlauf zu beobachten. Denn ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust ist eine eindeutige Warnung. Als kritisch gelten die in der Tabelle angegebenen Messwerte. Bei einer 65 kg schweren Person wären das z.B. eine Gewichtsabnahme von nur 0,65 bis 1,3 kg innerhalb einer Woche. Da braucht man eine Waage, die auf mindestens 0,001% genau messen kann. Eine Waage von seca, dem Weltmarktführer für medizinisches Wiegen und Messen.


Alterstypische BMI Normalwerte:
19-24 Jahre 19-24 kg/m²
25-34 Jahre 20-25 kg/m²
35-44 Jahre 21-26 kg/m²
45-54 Jahre 22-27 kg/m²
55-64 Jahre 23-28 kg/m²
≥ 65 Jahre 24-29 kg/m²

Kritischer Gewichtsverlust:
1-2% in 1 Woche
5% in 1 Monat
7,5% in 3 Monaten
10% in 6 Monaten